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2019-02-09 Skitour mit "Luisito" auf den Sipplinger

verfasst von franz_f, martina_s am 25.11.2018

20190209-G3-P3540089 Der Winter schwächelt etwas, Wärme ist angesagt - und Wind. Wo gibt's dann noch gescheiten Schnee? Da brauchts nicht in die Ferne schweifen - "bei is dohui" geht immer was, zum Beispiel von Balderschwang zum Sipplinger- und Heidenkopf. Mit diesem Plan motiviert Luis am Samstag morgen bei leichtem Nieselregen 10 unverdrossene Optimisten sich auf den Weg zu machen. Der Parkplatz gehört uns fast alleine und auch im Gelände sind nur wenige unterwegs.
Beim Aufstieg ist es warm, auch ohne Sonne. Über uns liegt eine graue Wolkendecke, die angekündigten Aufhellungen sind am Horizont zu erahnen. Der Wind weht kräftig und transportiert Schnee, Spuren sind bald wieder zu geweht. Die Gipfelrast fällt entsprechend kurz aus: schnell die Felle abziehen und alles zur Abfahrt richten. Dann folgen wir Luis Richtung Norden. Auch hier sind alle alten Spuren zugedeckt, was zur Vorsicht mahnt. Einzeln testen wir die Schneequalität: besser als erwartet. Nach ersten zaghaften Kurven wächst das Vertrauen und die Spuren können sich sehen lassen. Beim Anfellen ist es fast windstill und warm, nur die Sonne macht sich weiterhin rar. Luis spurt hinauf zum Heidenkopf. Am Gipfel ist der Wind wieder kräftig spürbar. Die Aussicht ist auch nicht besser geworden - nix wie hinunter ins Tal. Auf der Südseite ist die Schneequalität deutlich fordernder - die Strahlung der Sonne hat trotz der Wolken gearbeitet und den Schnee angefeuchtet. Möglichst elegant und sturzfrei Höhenmeter vernichten ist die Devise. Zur Belohnung gibt es ein Kalt- oder Heißgetränk in Balderschwang bevor die Chauffeure zurück nach Weiler steuern.


         

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