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2016-06-17 Wanderung von Weiler auf den Säntis

verfasst von franz_f, uli_r am 23.04.2016

Saentis_Spitze Wanderung von Weiler auf den Säntis mit Übernachtung auf Emser Hütte und Bollenwees.

Von Weiler auf den Säntis vom 17.-19.06.16
Bereits um 6.00 Uhr früh ging es für sieben Hartgesottene bei Nieselregen und Regenschirm von Weiler in Richtung Siebers los. Nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte setzte zumindest der Schauer pünktlich zum Abmarsch kurz aus. Doch bald darauf mussten die Regenhosen angezogen werden. Das erste Etappenziel war noch weit entfernt und 44,56 km mit 1.900 Hm galt es bis zur Emser Hütte in elf Stunden zu überwinden. Am Nachmittag wurden die Tapferen von Sonnenstrahlen und einer tollen Bergsicht am Bödele und auf der Dornbirner Hütte mit einem leckeren Kuchen belohnt, so dass die restlichen Kilometer gut überwunden werden konnten. Dann ging es unterhalb der Weißenfluh Alpe immer im Wald abwärts am Kobelbach entlang und anschließend weiter im Wald Richtung Ebnit. Der Wald heißt nicht umsonst "Großer Wald". In Ebnit gönnten sie sich noch eine kurze Verschnaufpause für den letzten Anstieg zur Emser Hütte. Um sich für den nächsten Tag zu stärken wurden am Abend als Nachspeise noch sämtliche Schokoladenvorräte getilgt.
Am Samstag hielt das Wetter bis zum Nachmittag und so hieß es trockenen Fußes nach Meschach abzusteigen. Beim Besuch der Kirche wurde der schöne Gesang der Jodlerinnen vom Meßmer mit einem Schnaps gekürt. In St. Arbogast warteten noch zwei Wanderinnen auf die Gruppe und gemeinsam ging es entlang der Kalköfenfelsen nach Klaus und dann unter der Autobahn entlang der Frutz und Rheindamm zum Grenzübergang Oberriet. Nachdem sie nur kurz auf der Straße marschieren mussten, hieß es dann in Rüthi bergauf steigen zur Inneralp und mit den letzten Sonnenstrahlen das Panorama über das Rheintal, begleitet von einer Ziegen- und Lamaherde, genießen. Nachdem ein Gewitter aufzog, machte die Gruppe Rast im Gasthof Ruhesitz und mit Schirm gerüstet wanderten sie dann weiter über die Rainhütten bis zur Tagesendstation Bollenwees.
Doch auch am dritten Tag war ihnen der Wettergott nicht gewogen. So mussten sie wieder mit Schirm und Regenschutz die restlichen Höhenmeter und ein Schneefeld bis zur Megglisalp überwinden. Nachdem auch noch Wind aufkam und in höheren Lagen bis zu 40 cm Neuschnee lag, beschloss die Gruppe nach Wasserauen abzusteigen. Von dort wurden sie von ihren Fahrern abgeholt und wieder heil, außer ein paar Blasen, zurück gebracht.


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