Berichte« zurück

2017-09-03 Wanderwoche im Berchtesgadner Land

verfasst von franz_f, uli_r am 20.11.2016

BerchtesgadenWandern Zwölf Teilnehmer machten sie am 03.09 auf und fuhren gemeinsam nach Berchtesgaden.
Nach knapp vier Stunden Fahrtzeit kamen sie an der Wimbachklamm in Ramsau an.
Es hat glücklicherweise zu regnen aufgehört und so konnten sie ihre erste Wanderung durch die Klamm bis zum Wimbachschloss starten. Anschließend bezogen sie ihre Unterkunft Anhölzlehen oberhalb von Berchtesgaden mit Blick auf den Watzmann.
Am nächsten Morgen fuhren sie bei allerschönstem Wetter mit dem Schiff ans andere Ende des Königssees zum Obersee. Die Überfahrt war bei diesem Sonnen-Nebelspiel grandios, dazu noch das Echo vom Königssee das nicht fehlen darf. Der Schiffsbegleiter war besonders nett und lustig und verdiente sich extra Trinkgeld. Am Salet-Ausstieg ließen sie ihre vier Männer gerne alleine losziehen, denn die wollten unbedingt zum Baden an den Funtensee am Kärlingerhaus 1631 m. Dazu mussten Sie durch den Sagerecksteig 1200 Hm zurücklegen. Herbert und Hans-Peter wagten sich in den kalten Bergsee. Wieder frisch und wach stiegen sie über den Sausteig zurück nach St. Bartholomä ab. Die Damenriege begnügte sich mit einer Wanderung zum Röthsteig-Wasserfall und konnte sich dort an dieser Landschaft nicht satt sehen. Sie hatten klare Sicht mit Spielereien aus Nebelfetzen, Sonne, Wasserspiegelungen in zig grün Tönen und unzählige Spinnweben, die sich in dem Morgenlicht in eine ganz besondere Szene setzten. Wieder zurück machten sie sich auf den Weg zur Eiskapelle an der Watzmann Ostwand.
Am Dienstag war nochmals bestes Bergwetter an gesagt und dieses nutzten sie für den Berchtesgadener Hochthron 1992 m ? Ausgangspunkt war Oberhalb von Maria Gern in Dürrlehen. Von dort ging es durch die Almbachklamm nach Ettenberg und weiter zum Scheibenkaser. Leider zeichnete sich schon beim Aufstieg ab, das eine Gipfelbesteigung nicht möglich war, da es neblig und kalt wurde und zum nieseln anfing. Nach einer kurzen Rast und regen tauglichem Anziehen, gingen sie unterhalb der Südwand des Hochthron entlang zum Leiterl. Der Nebel hat sich jedoch am Berg hartnäckig gehalten und somit sie nach ca. 700 Hm an der Almbachwand entlang wieder abgestiegen nach Maria Gern.
Am Mittwoch war leichter Regen angesagt und jeder konnte für sich entscheiden wie er den Tag nutzen möchte. Mit 10 Mann ging?s dann trotz Regen in 2 Stunden und 780 Hm zum Kehlsteinhaus hoch. Jeder fragte sich auf dem Weg: ?Was mach ich hier nur bei Regen und Nebel? Da sehen wir da oben nicht mal den nächsten Baum. Sie hatten jedoch unglaubliches Glück. Als sie ankamen hörte es auf zu Regnen und so war ihnen eine tolle und interessante Rundumsicht in die Täler vergönnt ? nur die hohen Berge wollten sich nicht zeigen. Der Nachmittag wurde für die persönlichen Wünsche genutzt wie z.B. Salzbergwerk, Therme, Berchtesgaden oder nix.
Der nächste Tag zeigte sich wieder von einer besseren Seite. Von Ramsau aus ging es durch den Zauberwald zum Hintersee über den Schattsteigweg ging es weiter zur Wimbachklamm und
nach einer Kaffeepause an der Ramsauer Ache zurück zum Ausgangspunkt. Der Rückweg war interessant durch alte Wasserumleitungen aus dem 15. Jahrhundert.
Drei Männer wollten sich nochmals in der Berchtesgadener Bergwelt austoben und suchten sich die Schärtenspitze 2153 m mit Umrundung aus. Doch weiter oben war es leider immer noch Wolkenverhangen.
Am Tag der Heimreise war das Wetter ist einfach zu genial, um sofort ins Westallgäu zurück zu kehren. Kurz vor Bad Reichenhall gab es noch die Steinerne Agnes auf 1300 m, die wollten sie noch besuchen. Nach zwei Stunden und 800 Hm standen sie vor einem interessanten Steingebilde
mit einem tollen Blick.
Der Ausflug ins Berchtesgadener Land lief bis auf ein paar Kleinigkeiten und drei saftige Strafzettel reibungslos ab.


                 
               
             

« zurück