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2017-01-21 Praxis Lawinenverschütteten-Suche

verfasst von franz_f, irmi_f am 12.10.2016

20170121_132831 Ausbildung: Praxis Lawinenverschütteten-Suche,
praktische Übungen auf einer kleinen Skitour

Ausbilder: Irmi Feuerstein, Anja Feuerstein, Volker Dornhöfer, Martin Rochelt, Robert Schuster

Kurzbericht zu Lawinen-Verschütteten-Suchübung am 21.01.2017 vom DAV Weiler im Gunzesrieder Tal

Bei zapfigen -20°C haben sich 36 Mitglieder von jung bis alt am Vereinsheim getroffen. Nach kurzer Einteilung in die Fahrgemeinschaften ging es dann los Richtung Gunzensrieder Säge, wo dann am Parkplatz die Gruppeneinteilung von den Leitern Irmi und Anja Feuerstein, Robert Schuster, Volker Dornhöfer und Martin Rochelt durchgeführt worden ist. Nachfolgend sind die Kleingruppen losgezogen Richtung Tennenmooskopf bei strahlendem Sonnenschein.

Schon beim Aufstieg wurden immer wieder Kurzinformationen über z. Bsp. wichtige Warnzeichen im Gelände, aktueller Lawinenlagebericht und auch Übungen wie Hangneigung schätzen mit anschließender Messkontrolle und resultierender Eingruppierung in die Snowcard durchgeführt. Der Aufstieg ging hindurch durch einen zauberhaften Wald bei strahlenden Sonnenschein und im Hintergrund zeigte sich immer mehr der tolle Ausblick auf den ?Wächter vom Allgäu?, den Grünten.

Nachdem das ideal geeignete Übungsgelände erreicht war ging es dann schon los mit Übung einer Extremsituation: Wo Irmi einen irritierten unter Schock stehenden Tourengeher spielte welcher seine Kameraden in einer Lawine verloren hatte. Und Dirk das Kommando übernahm und prompt in die Falle tappte, denn er hatte Irmi sehr wohl für die Suche für untauglich eingestuft und einem Betreuer zugeordnet, jedoch nicht Ihr LVS Gerät auf Suchen umgestellt bzw. abgestellt ! Das zeigte deutlich wie wichtig es ist an alles zu denken und einen kühlen Kopf zu bewahren als Suchleiter.

Jeder in der Gruppe führte nun eine Suche selbst durch, wo eine Mehrfachverschüttung simuliert worden ist und jeder die Eigenheiten und Tücken seines LVS Geräte kennen lernte. Von Handystörungen bis zum Komplettausfall war alles dabei und es zeigte sich wieder wie wichtig es ist zu üben, zu üben und noch einmal zu üben!

Die anschließend durchgeführten Sondierübungen waren leider aufgrund von dem wenigen Schnee sehr schwierig und konnten nur ansatzweise durchgeführt werden.
Nach Abschluss der Übungen wurden alle belohnt mit einer tollen Abfahrt und anschließender zünftiger Einkehr in die Rappengschwend-Alpe.

Ein toller gelungener Tag mit vielen interessanten Eindrücken und Erkenntnissen. Vielen Dank an die Leiter der Übung Irmi, Anja, Martin, Robert und Volker.

Dirk


                 
               
   

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